Fashionblogger im Selbstversuch

IMG_8167 (2)Heute ist es Zeit, ein bisschen Bilanz zu ziehen. Die Schnürsenkelkolumne gibt es nun seit etwa einem halben Jahr. Zwischenzeitlich war ich schon mal soweit, dass ich den Blog gelöscht habe. Ich fragte mich, ob die Welt diese Kolumne braucht. Überdies hatte ich ganze zwei Follower. Das war jetzt nicht der große Hype.

Dann dachte ich aber, vielleicht soll man manchmal einfach die Dinge tun, die einem Spaß machen. Auch wenn die Welt sie nicht braucht. Denn das genau tat es. Es machte mir Spaß. Und ein bisschen trauerte ich dem gelöschten Blog nach. So fing ich also von neuem an. Ich suchte mir eine neue Adresse für den Blog, bastelte etwas am Layout und meldete mich zusätzlich bei Instagram an. Weiterhin versuchte ich, so etwas wie ein Konzept zu entwickeln. Wer mir länger folgt, kann ja mal nachdenken, ob er oder sie es bemerkt hat.

Jetzt gibt es die Schnürsenkelkolumne als Fotoausgabe bei Instagram und als Textausgabe bei WordPress. Beides ergänzt sich gut.

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Was sind nun meine Erfahrungen in dieser Zeit?

  1. Man sollte öfter mal seiner Intuition folgen und die Dinge tun, wozu man Lust hat.
  2. Man sollte seltener fragen, was andere dazu denken.
  3. Man sollte von seinen Töchtern lernen. Denn genau genommen ist meine Tochter die Urheberin meines Blogs. Sie hat mich dazu angeregt, mich mit dem Bloggen zu befassen.
  4. Man kann auch Dinge tun, die man nirgends gelernt hat und von denen man zunächst keine Ahnung hat. Ein Lehrgang fürs Bloggen ist nicht erforderlich.
  5. Man sollte nicht so häufig nachschauen, wie viele Follower man hat. Manche folgen ja ohne hin nur einen Tag lang, um dich als Käufer, Kunde oder sonstiges zu gewinnen.
  6. Wichtiger ist es, sich selbst zu fragen, was man erreichen will. Und wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass man Spaß dabei haben will, dann mag es gut sein.

Auch die Fotos stammen dieses Mal von meiner Tochter. Sie hat mir zu Weihnachten ein Fotoshooting geschenkt. Eine lustige Idee.

Eine Antwort zu „Fashionblogger im Selbstversuch”.

  1. Oh, heute werde ich ja richtig prominent in deinem Blog erwähnt. Vielen Dank dafür. 🙂 Ich habe auch manchmal so Phasen, wo ich denke, dass ich eigentlich nichts spannendes zu erzählen habe und die Welt meinen Blog nicht braucht, aber dann gibt es auch immer wieder die Momente, in denen einem Leute, von denen man gar nicht erwartet hätte, dass sie den Blog lesen, erzählen, dass ihnen gefällt, was ich schreibe und wie ich schreibe und das sind immer die schönsten Momente als Blogger, finde ich. Ich bin jedenfalls froh, dass du deinen Blog nicht endgültig gelöscht hast und schaue mir auch deine Instagram-Fotos immer wieder gerne an. Mach gerne weiter so. 🙂

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