Mein Gedankenspeicher
Schreibst du Tagebuch? Ab und an trage ich etwas in meinen persönlichen Gedankenspeicher ein. Ich habe ihm den Namen Ernst gegeben, denn die kleinen Anekdoten, Gedankensplitter und Eindrücke, die ich darin festhalte, sind mir sehr wichtig. Manchmal fällt es mir freilich schwer, meine eigene Schrift zu entziffern. Die ist wirklich nicht sehr leserlich. Trotzdem schaue ich immer wieder gern bei Ernst vorbei und bin dann nicht selten überrascht, was ich vor einem oder zwei Monaten so gedacht und meinem Bruder Ernst anbefohlen habe. Beispielsweise fand ich etwa Mitte Mai einen Eintrag, der dem Gedanken nachging, mein damals aktuelles Buchprojekt abzusagen. Mir schien es nicht realisierbar. Etwa einen Monat später war es fertiggestellt und ist seit September im Buchhandel verfügbar. Es gibt offenbar Menschen, die es mögen, erst gestern wieder hatte ich eine Buchlesung dazu. Vermutlich wäre es also wirklich schade gewesen, ich hätte meiner damaligen Neigung Recht gegeben und die Sache beendet.
Zuweilen bin ich auch überrascht, wie viel eigentlich rund um mein Hobby des Schreibens, Vorlesens, Nachdenkens und Recherchierens geschehen ist. Manchmal sind es nur kleine Dinge, aber in der Summe ergeben sie ein buntes Bild und ich freue mich dann, wie vielfältig meine Erlebnisse als Hobbyschriftsteller sind. Und wie sie mein Leben bereichern.
Und so hat mich Ernst auch angeregt, einen kleinen FotoRückblick auf den Monat Oktober für meinen Instaaccount zu erstellen:
Mit Ernst unterhalte ich mich auch über neue Buchprojekte. Aktuell arbeite ich an einem Büchlein, in dem es um Wein und Mode geht. Es soll den Titel „Rebe trifft Robe“ tragen. Natürlich braucht das niemand, aber mir macht es großen Spaß.
Etwa Anfang Mai ist Ernst bei mir eingezogen. Er riecht übrigens ein bisschen nach Kaffee, was ich sehr mag. Sein Vorgänger war bis zum Ende mit Worten gefüllt, so dass ich eben einen neuen Reisebegleiter für meine literarischen Unternehmungen brauchte.
Was ich nun mit Ernst als Nächstes besprechen muss:
- Neue Kolumne für den Annaberger Stadtanzeiger
- Planung der nächsten Lesungen, zum Beispiel am 18. November in Radebeul, 5. Dezember in Dresden, 8. Januar in Crimmitschau
-  Was mich aber derzeit besonders beschäftigt ist, die Frage, wie viel oder wenig man an „Werbung“ unternehmen sollte. Was mir aus der Feder geflossen ist, zeige ich natürlich gern vor. Das werden vermutlich alle, die schreiben, ähnlich sehen. Manchmal frage ich mich aber auch, ob ich es hier und da übertreibe und den Leuten damit auf die Nerven gehe. Das möchte ich nicht. Tja, es ist so eine Sache mit der Demut. 😊
Was mich aber auf jeden Fall freut sind Rückmeldungen von Leserinnen und Lesern, unerwartete Anfragen für Lesungen und vor allem der Austausch mit anderen Hobby-Schreiberlingen in der Mutzettelgruppe. Ich durfte auf diese Weise von tollen Buchprojekten erfahren, die natürlich noch geheim sind und sicher auch noch manche Portion Mut benötigen. Auch durfte ich bereits einige wunderschöne Gastbeiträge für meine Kolumne in Empfang nehmen und veröffentlichen. Toll.
Und da wir ja gerade von der Demut gesprochen haben, ich freue mich über meine schönen Lesezeichen und den Gedanken, demnächst mal wieder ein Fotoshooting zu machen. 😀😍

Bis bald. Euer Thomas mit dem Stift


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